Geburtshilfe in Deutschland: Geburtenregister, Patientensicherheit & neue AGG-Leitung | Expertentalk
Shownotes
Warum braucht die Geburtshilfe in Deutschland eine stärkere Stimme – und welche Rolle könnten ein nationales Geburtenregister, mehr Qualitätssicherung und ein gemeinsames Verständnis von Patientensicherheit und Selbstbestimmung dabei spielen?
Fachredakteurin Nina Hoffmann spricht mit Prof. Dr. Tanja Groten und Hon.-Prof. Dr. habil. Holger Maul, den neu gewählten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin (AGG), über aktuelle Herausforderungen, gesundheitspolitische Baustellen und Zukunftsperspektiven der Geburtshilfe.
Warum ist die Geburtshilfe innerhalb der Fachgesellschaften und der Versorgungspraxis so stark unter Druck? Welche strukturellen Probleme zeigen sich bei der Zertifizierung von Geburtskliniken? Und weshalb ist ein nationales Geburtenregister so entscheidend, um perinatale und neonatologische Daten besser zu verknüpfen und daraus belastbare Verbesserungen für die Versorgung abzuleiten?
Freuen Sie sich auf ein Gespräch, das zentrale Debatten der modernen Geburtshilfe verständlich einordnet und deutlich macht, warum Patientensicherheit und Selbstbestimmung im Kreißsaal keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam gedacht werden müssen. Für alle, die besser verstehen möchten, wie Geburtshilfe in Deutschland zukunftsfähig gestaltet werden kann – fachlich, strukturell und gesundheitspolitisch.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Herzlich willkommen heute zu unserem Interview.
00:00:12: Ich freue mich riesig, dass ich die Frau Professor Tanja Groten und den Herrn Prof.
00:00:17: Holger Maul heute zu Gast habe.
00:00:19: Die beiden sind die neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe- und Prenatalmedizin gewählt beim State of the Art.
00:00:27: Ich hatte euch einen Glückwunsch nochmal zur verantwortlichen Position.
00:00:32: Danke!
00:00:34: Ich würde einfach direkt noch mal ganz kurz beim State mit meiner allerersten Frage.
00:00:41: Wie war das Event für Sie?
00:00:42: Haben sie irgendwelche Veranstaltungen oder Präsentationen, die Sie kurz hervorheben möchten, die besonders relevant waren dieses Jahr?
00:00:51: Tatsächlich fand ich jetzt insgesamt einen extrem guten und wirklich von den Vorträgen her hoch qualifizierten Veranstaltung, die ich mir wirklich genauso gewünscht hätte wie sie dann auch gewesen ist.
00:01:07: Ich habe im Vorfeld darüber nachgedacht, weil die Frage ja kam.
00:01:10: Ich kann aber jetzt gar nichts sagen was man so wirklich hervorheben könnte.
00:01:16: Was ich wirklich persönlich wichtig fand ist dass wir nochmal eine Sitzung zur Zeltifizierung der Geburtskliniken hatten.
00:01:23: das ist jetzt etwas was dann nicht sofort bildungsmäßig wichtig ist aber es ist einfach etwas was wir uns eben strukturell mit beschäftigen müssen.
00:01:31: wie wird dem mehr Wert geben können, der sich dann eben auch tatsächlich nicht nur strukturell sondern auch wirtschaftlich und nach außentragend qualitätsverbessernd auswirken könnte.
00:01:51: Aber Holger du hast dich ja noch eine andere?
00:01:54: Ja ich habe das Meeting als wirklich außerordentlich lehrreich für mich empfunden.
00:02:00: Ich habe sehr viel mitgenommen.
00:02:02: Es war hochkonzentriert und es waren sehr fokussiert, bis auf meine eigene Vorteil waren alle auf die Minute pünktlich.
00:02:11: Die Dias waren wirklich noch mal völlig neuen Qualität hervorgestochen.
00:02:19: Und man merkt – das habe ich mit großer Begeisterung wahrgenommen -, dass wir eine.
00:02:26: Man merkt sehr stark, die Professionalisierung der Geburtstag in den letzten Jahren doch vorangegangen ist.
00:02:31: Also wesentlich wissenschaftlichere Betachtungsweisen selbst Personen, die früher eine echte und persönliche Weiterentbildung vieler der Referenden, die dort aufgetreten sind.
00:02:45: Die Diskussion war sehr kultiviert und sehr furchtbar wie ich fand Und das zeigt einfach der wissenschaftliche Anspruch an die Geburtshilfe, dass er wirklich deutlich zugenommen hat.
00:03:01: Deutlich reflektierter, sachlicher und inhaltlich einfach auch komplexer.
00:03:11: Und das hat mich sehr gefreut.
00:03:14: Ich bin also abgesehen von der Wahl aber ich bin auch inhaltlig beschwingt von der Veranstaltung gekommen und besucht ja viele Veranstaltungen.
00:03:22: Was habe ich da jetzt mitgenommen?
00:03:24: Aber das war wirklich eine Veranstörung, wo ich sage, da hab' ich echt nochmal einen Mehrwert für mich gehabt.
00:03:32: Klasse Voraussetzungen also in der Zeit als Vorsitzende wirklich was zu bewirken.
00:03:43: Das würde mich auch direkt genau dorthin bringen.
00:03:45: Nun haben Sie ja quasi Ihre gesamte Zeit als vorsitzender Arbeitsgemeinschaft vor sich... Sprechen wir mal darüber so als Ganzes.
00:03:54: Was sehen Sie?
00:03:55: Was sind die drängendsten Fragen und Probleme des Fachgebiets in dem Bereich, was würden sie gerne angehen?
00:04:06: Ich glaube, was wichtig ist, dass wir es schaffen der Geburtshilfe in Deutschland weiter eine starke Stimme zu geben.
00:04:18: Die klinische Geburthilfe als das darzustellen, was sie ist.
00:04:22: Nämlich ein sicherer Hort in der möglichst viele Frauen vor allen Dingen auch die, die Vorerkrankungen mitbringen.
00:04:29: Physiologisch ihre Kinder gebären können mit allen Voraussetzungen dort wo es nötig ist auch einzugreifen.
00:04:35: ich glaube dass immer das Ziel was wir als Fachgesellschaften deutlich machen müssen.
00:04:44: Ich will nicht sagen vor uns her tragen aber dem wir zu mehr Gehör verschaffen.
00:04:52: Man muss dann dabei immer wieder klarmachen, dass wir das auf der, dass für unser ungebursefliches Handeln an wirklich Evidenz orientieren.
00:05:03: An dem was man wissen kann für bestimmte Situationen, was der bessere Weg ist, dass Wir den auch gehen und dass wir bei aller Subjektivität Einfühlsamkeit wie soll ich das jetzt sagen?
00:05:21: Gefühlebenen, die eben so eine Geburt immer mit sich bringt.
00:05:24: Einfach dazu da sind ein bisschen den Überblick zu behalten und dem faktischen Raum zu geben ohne dabei die Gefühlen der Frauen und der Paare zu verletzen.
00:05:38: Ja also mir geht es vor allen Dingen darum, die Rolle der Geburtshilfe innerhalb der DGG zu stärken hervorzuheben, davor anzubringen.
00:05:49: Wir haben an vielen Ecken und Enden in der Geburtshilfe ideologische Grabenkämpfe.
00:05:53: Nicht nur zu den Hebammen, sondern akademisierten Hebammen.
00:05:55: Wir haben aber auch Krabenkämpfe innerhalb unseres eigenen Fachgebietes, Streitigkeiten wer macht was, wer kann was, Wer darf was?
00:06:01: Wer soll etwas tun?
00:06:03: Und auch selbst innerhalb der Geburtshilfe.
00:06:06: Also wenn ich denke an verschiedene... Ihr seht ja auch bei uns in der Geburtshilfeläute die politpaktische Geburtstilfe machen und Leute die sich mehr mit maternal health auseinandersetzen, Leute die sich mit dem ganzen Thema pränatale Medizin auseinander setzen, pränate Therapie.
00:06:21: Und man sieht das ist also eine hohe Spezialisierung, die da eingesetzt hat in vielen Bereichen.
00:06:26: aber natürlich gibt es da auch Verteilungskämpfe nicht nur um finanzielle Ressourcen sondern auf Verteidungskämpfe um Geld, um Personal, Weiterbildungsressourcen und vieles mehr.
00:06:45: Und ich denke, dass ich dazu beitragen möchte hier auch eine gewisse Geschlossenheit innerhalb der DGGG weiter voranzutreiben und da auch diplomatisch zu wirken.
00:06:58: Die DGG ist eben unser großer Dachverband das Sprachrohr aller Frauenärzte in Deutschland.
00:07:06: Das ist der Vertreter der wissenschaftlichen Frauenhallkunde.
00:07:12: Und dem würde ich gerne dienen und den würde ich gern zuarbeiten.
00:07:18: bei alldem was da manchmal im Weg steht, das ist ja nicht ganz einfach weil eben wir auch so angelegt sind.
00:07:26: Wir machen den Beruf ja nicht ohne Grund auch Ja?
00:07:29: Wir sind in der Geburtshilfe auch, weil wir emotionale Menschen sind.
00:07:32: Die Korrekt-Geburtsilfe ohne Emotionalität ist eben nicht möglich aber diese Emotionalkeit steht uns manchmal meiner Beobachtung nach bei der Weiterentwicklung bestimmter Themen im Wege.
00:07:42: Und ich glaube, sich darunter zu kochen haben wir auch mit Frau Groten einfach eine perfekte Vorsitzende und mich mit meiner vielen Emotionalität runter dampfen kann.
00:07:54: Ich glaube diese Mischungen die wir da haben ist einfach perfekt.
00:08:00: Wir sind halt so ne Brücke zwischen Wissenschaft und Kreisheit wenn man das so sagt.
00:08:05: Und das geht auch für meine eigene Kreishelle.
00:08:11: Das sage ich auch dort immer, wir vergessen manchmal in den ganzen Diskussionen die wir führen, dass es eigentlich nur ein einziges Ziel gibt und das ist die Patientin-Sicherheit.
00:08:21: Alles andere ist nebensächlich wenn man's genau nennt.
00:08:24: Und sich darauf konzentrieren und nicht zu verlaufen und zu glauben, andere Dinge wären wichtiger als dieses eine Ziel.
00:08:34: Wenn uns das gelingt... weitestgehend gelingt, dann sind wir sehr erfolgreich.
00:08:41: Und ich glaube das kann man auch so ein bisschen sogar noch mal an den Themen um auf die erste Frage zurückzukommen und auch das State of the Art sehen dass das eigentlich inzwischen in allen Bereichen eine große Rolle spielt.
00:08:51: also wir haben diesen Vortrag von Herrn Abeler aus Tübingen gehabt zum State Of The Art der vaginal operativen Geburt.
00:09:00: da ist es eben immer wichtiger geworden auch in den Leitlinien zu verankern, dass wir eben mit den Frauen wirklich mehr sprechen müssen als wir das vielleicht noch vor zwanzig Jahren getan haben.
00:09:10: Dass es eine gute Entwicklung nimmt und dass es dafür auch gute Regeln und Vorgaben gibt, auch wenn man die leitlinie in Arbeit betrachtet und über die vaginale Geburt spricht wo wir eben eine Überarbeitung der Leit Linie jetzt frisch haben.
00:09:27: Das hat Frau Kimmich aus Zürich vorgestellt ist ja so eine Leitlinie, in der wir eben viel mit den Hebammen zusammengearbeitet haben und wo das letztlich immer die Aufgabe war.
00:09:39: Der ärztlichen Vertreterinnen genau das zu tun was er gerade gesagt hat eben aufzupassen dass wir nicht den Blick auf die Sicherheit von Mutter und Kind verlieren wenn wir uns eben auf die ganzen Themen die so eine Geburt sonst mitbringt einlassen und Überwachung nicht als was Schädliches sehen, sondern eben um etwas, was uns quasi dazu verhilft dass es am Ende allen gut geht.
00:10:08: Und das andere Thema, was in diesem Zusammenhang eben auch Platz- und Raum gehabt hat auf dem Kongress ist in der Sitzung von der Sektion Psychosomatik in den Geburtshilfe Vortrag von Frau Walwiener aus Halle über die Selbstbestimmung im Kreißsaal.
00:10:26: Und das ist ja so, dass wir auch Patientinnen haben, die zum Beispiel mit dem Wunsch nach einem primären Kaiserschnitt zu uns kommen, wo man auch immer diese Diskrepanz hat zwischen dem was denken wir darüber?
00:10:41: Wie finden wir das?
00:10:42: Was fühlen wir dabei und was möchte die Patientin also eben sehr viel Eingang gefunden hat in unserer Handeln, auch in unser wissenschaftliches Handeln und in unsere wissenschaftlichen Studien.
00:10:54: Und dass wir trotzdem immer diesen einen Aspekt nicht aus dem Auge verlieren dürfen was zählt ist am Ende die gesunde Mutter und das gesunde Kind vor allem.
00:11:07: Ist klar klingt nach einem super Team, dass sie da jetzt im Vorstand haben sich sehr gut ergänzt.
00:11:13: in den angesprochenen Aspekten wird der DGGG-Kongress diesen Herbst da eine Rolle spielen, wenn sie so ein bisschen anklingen lassen, dass Sie einfach Ihre Präsenz innerhalb der DGG festigen wollen.
00:11:27: So ein bisschen erweitern wollen und wenn ja welche.
00:11:33: Da musst
00:11:35: du was zu sagen?
00:11:38: Ein Programmkomethe war, wir haben auf dem DGG-Kongress ein unglaubliches Portfolio an geburtstöpflichen Themen.
00:11:46: Unglaublich viele Seminarevorträge und wir haben auch uns große Mühe gegeben es breit zu verteilen also auch die eine Parität zu schaffen was Geschlechter usw.
00:12:01: angelegt.
00:12:02: Wir haben alt und jung untergebracht Anteile von Slots erhalten auf dem DGG-Kongress.
00:12:12: Es ist manchmal immer noch zu wenig und mancher fühlt sich zurückgesetzt und glaubt, warum haben wir das nicht untergebracht?
00:12:18: Das hätten wir auch noch unterbringen können.
00:12:19: wenn wir alles hätten unterbringen wollen dann hätten wir einen reinen DGGG Geburtshilfe gehabt da wäre gar nichts mehr übrig geblieben.
00:12:27: ja also so war die Bereitschaft dort aufzutreten.
00:12:30: das muss man sich aber klar machen.
00:12:32: Wir haben große Anteide der Slots bekommen werden die auch aus Füllung mit Leben mit Leben ausstatten und können auf wirklich zahllose Referente und Referenten verweisen, die sich da sehr engagiert.
00:12:46: Auch bisher relativ unbekannte Leute, junge Leute, die sehr engagierten Geburtstilfe tätig sind.
00:12:50: das ist ja das was am Ende zählt.
00:12:52: also wir sind jetzt lange dabei Frau Kroden nicht.
00:12:55: Wir sind jetzt so ein bisschen aufgerückt in die Generation, die jetzt dann irgendwann in den fünfzehn Jahren oder Ende geht.
00:13:02: aber da kommt eben auch unheimlich viel.
00:13:04: da kommt unheimlich viel neues, kreatives, innovatives nach und das ist ja der eigentliche.
00:13:10: Das ist ja das worauf es eigentlich ankommt.
00:13:12: Da sind wir sehr stolz drauf.
00:13:14: Zuba ein wirklich wünschenswerter Trend den ja auch wirklich fachübergreifend ganz viele Fachgesellschaften immer wieder betonen und sagen dass das im Moment noch zum Kurz kommt und unbedingt gefördert werden muss.
00:13:28: Gut dann freue ich mich auf den Kongress bin ich gespannt.
00:13:35: Ja, definitiv können wir uns vor Ort nochmal unterhalten.
00:13:39: Noch so zwei kürzere Fragen die ein bisschen dem Fachgebiet unter den Nägeln brennen in letzter Zeit und der Presse auch immer wieder angesprochen werden und so wo ich gerne mal noch wissen würde wie so ihre Meinung dazu ist.
00:13:53: das eine ist dass die DGPM ja in letzzer Zeit recht laut geworden ist, was so ein nationales Geburtenregister angeht.
00:14:03: Dass sie sich das ganz dringend wünschen.
00:14:05: und da jetzt mal meine Frage an Sie beide – wo sieht sich Ihre Arbeitsgemeinschaft in diesem Kontext?
00:14:14: Wir unterstützen das zu einhundert Prozent.
00:14:17: Also wir brauchen einen Geburtenregister, dessen Daten vor allen Dingen dann auch zugänglich sind.
00:14:22: also wir haben ja über die Perinatalerhebung letztlich eine Erfassung der reinen geburten Daten, die nicht mit den, die bisher eben nicht verknüpft sind, mit den neonatologischen Daten, der Klinik bleiben.
00:14:45: Dafür haben die Kinderärzte, also die Neonatologen ihr eigenes Register.
00:14:50: Es ist eben kein Register sondern es ist eine Qualitätssicherungsdatenbank in der diese Daten gesammelt werden.
00:14:55: das wird im Moment nicht zu verknüpfen jedenfalls nicht auf offiziellen Wege und auch wir wenn wir als wissenschaftlich tätige Geburts und das mit viel Geld bezahlen, dass wir dort Auswertungen bekommen.
00:15:17: Also die Daten sind da jedenfalls was die Qualitätsfaktoren betrifft, die wir erheben müssen bei so einer Geburt aber sie sind wenig zugänglich diese Faktoren, die dort dokumentiert werden müssen auch wieder zu reduzieren.
00:15:40: Das darf auf gar keinen Fall passieren ja weil wir einfach dann auch das was wir jetzt haben wieder verlieren.
00:15:46: und ein Geburtenregister wäre halt darüber hinaus etwas dass umfänglicher ist und einfacher zugänglich.
00:15:52: Es ist jedenfalls meine Sicht auf die Dinge Holger.
00:15:55: Also ich kann nur sagen, dass wir unterstützen das zu hundert Prozent.
00:15:59: es gibt überhaupt keine Das gibt überhaupt gar keine, aus meiner Sicht Diskussion darüber, was er kann oder sollte gar keine Diskussion über geben.
00:16:07: Dass wir ein Geburtenregister brauchen.
00:16:09: Ich finde die Diskussionen manchmal, die angezettelt wurde von der einen oder anderen das sozusagen die Daten in Deutschland unvollständig sein und ja dass wir auch das Verfälle unter den Tisch veranlassen, die kritisch sind.
00:16:19: Die finde ich es ist der falsche Aufhänge aus meiner sich.
00:16:22: Das finde ich kritisch.
00:16:24: Mir geht's eher darum, dass wir eine volle Erhebung haben, die genau wie Frau Groden sagt auch wissenschaftlich uns international vergleichbarer macht.
00:16:35: Wir lassen uns da abhängen, weil wir einfach durch unseren Datenschutz, der alle seine Berechtigung hat aufgrund der historischen Entwicklung an Deutschland oder der historische Situation in Deutschland natürlich auch besonders großgeschrieben ist.
00:16:47: aber wenn wir uns vergleichen mit anderen europäischen Ländern die der gleichen europäischer Datenschutzt gut verordnen unterliegen, frage ich mich schon warum wir das in Deutschland nicht hinbekommen was beispielsweise die skandinavischen Länder hin bekommen Wo wir dann zu einer anderen Qualitätsvergleichung kommen und wo wir auch bessere Dinge ableiten können.
00:17:11: Also es geht am Ende, was wir zu wenig tun meiner Überzeugung nach.
00:17:17: Und dafür ist ein Geburtenregister ganz entscheidend!
00:17:19: Wir lernen zu wenig aus dem was wir da machen.
00:17:24: Ich wünsche mir eben einen Ansatz dass wir dieses Geburtonregister die Vergodensache der Qualitätssicherung.
00:17:29: Es geht nur um eine echte Qualität für Besserung, es geht daraus darum dass man auf neutraler Basis aus den Daten Verbesserungsmaßnahmen ableitet ja die dann auch in die Umsetzung kommen.
00:17:47: und je besser die Datenlage und je weniger Heterogen und Zersplitter sie ist desto besser das Ergebnis.
00:17:53: insbesondere was das Thema Kinder anbelangt, es geht dabei im Übrigen aber auch um Themen wie weitere Qualitätsparameter die damit einfließen müssen.
00:18:02: Denn es nützt überhaupt nichts dass wir da komplett blinden Fleck haben.
00:18:08: Wir können uns dafür feiern, dass eine Geburt gut gelaufen ist und wenn das mütterliche Outcome nach sechs Wochen oder sechs Monaten schlecht ist dann haben wir einen Problem.
00:18:16: Wenn wir nicht die mütterlichen und kittlichen Daten nicht verknüpfen bekommen, wie sollen wir denn jemals lernen?
00:18:21: Dass die Schwangerschaft selber einen Major-Impact auf die Kindergesundheit hat.
00:18:27: Wenn wir das in Deutschland überhaupt nicht schaffen, dann frage ich mich doch wo leben wir eigentlich?
00:18:31: In einem der reißen Ländern der Welt und wir kriegen so ein lernliches Registern hin.
00:18:36: also darum gehts es geht.
00:18:38: es geht auch um Chancengleichheit von Kindern.
00:18:40: es geht um Equity ja und die ist durch ein Geburtregister ist ein Vehikel dorthin.
00:18:46: ja und deswegen unterstützen wir dass in aller Form und die DGPM ist natürlich ganz klar, ist ja die Schnittstelle.
00:18:52: Also die DGBM ist als Fachgesellschaft natürlich prädestiniert deswegen weil sie ja eben Neonatalstatistik und Perinatal Statistik miteinander verknüpft und seit Jahren natürlich genau wie die Mitglieder genau an dieser Schnittstellung tätig sind und wir als AGDGG müssen das unterstützen.
00:19:10: da ist also dabei ist die Maus keinen Faden ab
00:19:14: Grundlage für für auch Präventionsprogramme Richtung Familiengesundheit.
00:19:19: Und die Prävention ist ja das innere Anliegen der Geburtshilfe, alles was wir machen an Vorsorge und Geburtbegleitung dient immer der Prävenzion von Folgen.
00:19:37: Frauengesundere Beckenboden und so weiter, Inkontinenz.
00:19:40: Das ganze Thema Stillenlaktation, Mama-Karzinom
00:19:43: etc.,
00:19:43: Oberjagd Karcinom.
00:19:44: Das spielte alles mit rein und das geht nur über ein Geburtenregister.
00:19:51: Haben Sie das Gefühl da wird sich was tun?
00:19:53: Demnächst haben sie das Bestreben bei irgendwo mit einzugreifen um es voranzubringen?
00:20:00: Also das Gefühl würde ich sagen vom Gefühl her erhalte Heterogene Signale, um es mal diplomatisch zu formulieren.
00:20:09: Also im Moment habe ich den Eindruck dass die Politik nicht in Mut hat dieses Jahr doch auf den ersten Blick erstmal relativ teure Instrument einzuführen.
00:20:20: aber das kostet eben an der Stelle Geld.
00:20:23: ja Im moment verteilen wir in der geburtshilflichen Landschaftesgeld mit der Gießkanne alle Richtungen Anstatt uns wirklich auf die Kernthemen zu fokussieren Die Qualität dem Blick zu nehmen.
00:20:33: und da sind wir wieder bei dem gleichen Thema primär mal an die Frauen, an die Familien nicht nur ganz kurzfristig und punktuell zu denken sondern Geburtshilfe einmal größer im frauengesundertlichen Kontext zu denken.
00:20:45: Und dann kommen wir auf eine ganz andere also vor.
00:20:47: Groten ist ja spezialisiert zum Beispiel das ganze Thema Diabetes.
00:20:51: da ist sie einer der Sprachrohre in Deutschland und muss man sagen ja das Thema ist doch völlig unterbelichtet und es spielt bei den Kindern eine Rolle.
00:21:00: Das spielt bei den Müttern langfristig eine Rolle.
00:21:02: Das hat auf Karzinomenstehung einen wesentlichen Einfluss auf viele endokrinologische Erkrankungen abgesehen davon selbst, orthopädische Erkrankungen, Kniegelenkschäden etc.
00:21:13: Also wir müssen doch diese Themen angehen!
00:21:14: Wir können doch nicht einfach so tun als wäre das nur ein kurzer Reicht in der Pay-A-Tage Statistik.
00:21:21: Da müssen noch mal ein bisschen größer denken und über den eigenen Horizont hinaus.
00:21:25: Und es muss auch jemand verstehen dass es so ist.
00:21:27: Das kann doch nicht immer unter dem Tisch fallen.
00:21:31: Wünsche ich uns allen, dass das auf höchste Ebene verstanden wird.
00:21:36: Jetzt hat man es gerade schon vom finanziellen Aspekt.
00:21:39: Das bringt mich als Überleitung zu meiner letzten Frage.
00:21:44: Es geht so ein bisschen in die Richtung von kleineren Geburtsstationen, vor allem im ländlichen Raum.
00:21:50: In Deutschland gibt's immer wieder Nachrichten nicht nur an der Fachpresse auch in der Tagespresse und dann wirds natürlich für die gesamte Bevölkerung präsent dass die Stationen schließen das sie vorrangig mit dem Argument schließen Es lohnt sich nicht mehr für Sie.
00:22:05: Sie können es finanziell nicht mehr stemmen und das schafft natürlich viel Unwohlsein, vor allem in der Bevölkerung die dann sagt ist denn die flächendeckende Versorgung in der Geburtshilfe im klinischen Bereich?
00:22:18: Ist denn das gesichert
00:22:19: usw.?
00:22:22: Was sagen sie dazu?
00:22:23: Wie würden sie solchen Leuten begegnen?
00:22:25: wie würden sie Gynäkologinnen und Gynädologen in der niedergelassenen Praxis Raten auf solche Sorgen einzugehen.
00:22:35: Ich würde vielleicht nur ganz kurz zwei Worte sagen und dann Herrn Maul dazu das Wort überlassen, also tatsächlich ist es so dass wir ja schon lange fordern, dass Geburt nur dort stattfinden wo eine kinderärztliche Versorgung und vor allen Dingen eine vierundzwanzig-siebfache ärztliche versorgung von Frauenärztlicher Seite anwesend ist.
00:22:55: bei Geburten Das leisten eben viele von diesen kleinen Häusern nicht, weil sie das auch gar nicht können mit der personellen noch finanziell.
00:23:05: Und das macht die Geburt zu einem unnötig risikoreichen Erlebnis.
00:23:11: und unser von der Fachgesellschaft aus ist unsere Forderung daher tatsächlich dass wir langfristig Geburten nur noch unter solchen Bedingungen stattfinden lassen und dazu können wir eben nicht alle Häuser halten.
00:23:25: Prinzipiell bedeutet das, finde ich muss man den Frauen erklären.
00:23:29: Man muss ihnen erklären was es bedeutet ob sie eben in dem kleinen Krankenhaus so nachts keinen Facharzt und kein Kinderarzt im Haus ist ihr Kind bekommt oder ob Sie es eben an einem Haus bekommen wo diese Expertise vorhanden ist.
00:23:41: Und Ich glaube dass passiert zu wenig und das wäre auch ein bisschen der Auftrag an die Niedergelassenen.
00:23:46: und ich glaube niemand muss in Deutschland Angst davor haben, dass wir keine flächendeckende Versorgung haben selbst wenn wir mehr konzentrieren und mehr kleinere Weise schließen.
00:23:57: Aber Hörger das kannst du noch ein bisschen besser?
00:23:59: Ja also ich... Also Berufsschlüsse ist es ja... In unserem Bereich genauso wie in anderen Bereichen auch weil wir eben nicht den Mut haben oder nicht ausreichend gut auch der Bevölkerung erklären warum diese Themen so wichtig sind kriegen wir keine gesteuerte politische Umsetzung.
00:24:24: Wir wissen ganz genau, jeder weiß ganz genau welche Klinik eigentlich geschlossen werden könnte weil sie die Qualität nicht mehr hat oder Sie müsste entsprechend aufgerüstet werden damit sie die qualität liefern kann.
00:24:35: aber keiner traut sich an dieses Thema ran.
00:24:38: Der eine nicht, weil er Sorge hat, nicht wiedergewählt zu werden und weil die Bevölkerung Sturm läuft also Selbsttätigen, die nur noch von zwanzig Prozent der ortsansässigen Bevölkerung besucht werden.
00:24:46: da stehen mindestens hundertfünfzig Prozent mit dem Fähnchen vor der Tür wenn sie geschlossen werden soll Und gleichzeitig aber das Geld nicht zur Verfügung steht um die Klinik entsprechend aufzurüssen.
00:24:55: So und die Lösung die natürlich am einfachsten immer ist es den Geldhand zuzudrehen und so sagen Die Ressourcen sind nicht mehr da und das führt genau zu einer Federnwicklung nämlich dass führt zum Absterben in der Fläche.
00:25:05: Da wo wenig is wird noch weniger, anstatt dem entgegenzuwirken.
00:25:09: Würden wir sagen mal in den Ballungsräumen zum Beispiel stark konzentrieren durch politischen Willen?
00:25:16: Man schaut sich in die Augen und sagt so machen wir das jetzt.
00:25:18: Wir konzentrierend z.B.
00:25:19: im Ballungsraum hätten wir ganz andere Ressourcen zur Verfügung auch in der Fläche Kliniken aufrecht zu erhalten auszubauen, zu erweitern und neu zu strukturieren.
00:25:26: Und genau das Gegenteil passiert.
00:25:28: Wir legen sozusagen die Fläche trocken ja und es konzentriert sich immer mit den Ballungräumen.
00:25:33: In den Ballunsräumen tut sich gar nichts weil sie alle genug haben um zu überleben weil die Abrechnungslogik die gleiche ist.
00:25:41: Und das ist die eigentliche Schwierigkeit, dass eben genau dieses erklären, dass auch jeder will immer nicht selber betroffen sein.
00:25:48: Das ist das Problem.
00:25:51: Kannst du gerne schließen so lange es am anderen Ende der Stadt ist oder im XY zwei nahe beieinander liegende Städte?
00:26:00: Fühlen die Einzige als Gewinner, die anderen als Verlierer.
00:26:03: Weil wir eben nicht nüchtern über die Daten gehen und sagen hier Wir haben eine Million Bevölkerung oder brauchen wir in Zentrum dieses Dieses Gebietes brauchen einen Krankenhaus und es muss alles haben was dafür notwendig ist Und wir verplämpern im Endeffekt durch das wir Zeit verplämmern zeitvergeuden vergeuten werden unsummen von Geld weil Geld ist genug da.
00:26:26: also wenn wir andere Länder angucken Also wir reden immer von Minuten und die Erreichbarkeit von Kliniken usw.
00:26:34: Es wird mit Ängsten gespielt, mit Emotionen gespielt.
00:26:36: es wird behauptet Leute würden nicht mehr rechtzeitig in die Klinik kommen, wurden geburten im Rettungsdienst stattfinden und vieles mehr.
00:26:45: natürlich kann ich mit solchen Emotonen spielen aber sie entbehren ja jeder realen Grundlage.
00:26:53: also Sie können ein kliniknetz so eng bauen wie sie wollen können an jeder Milchkanne eine Klinik aber trotzdem Kliniken geben, die im Rettungswagen stattfinden.
00:27:00: Man muss natürlich wenn man jetzt mehr weitere Wege hat den Rettungstil entsprechend ausbauen.
00:27:05: Aber das muss man halt dann machen.
00:27:09: Das erfordert dass sich die entsprechenden Player zusammensetzen über ganz nüchternde Bevölkerungsverteilungen auch bezüglich Altersstruktur Parität und vieles Vieles Meeren überlegen.
00:27:19: wo brauchen wir denn so eine Kline?
00:27:21: Und da muss man sich mal lösen von dem Gedanken, ah, da ist jetzt die große Klinik und die muss überleben.
00:27:26: Ne?
00:27:26: Man kann auch überlegen, dass eine kleine Klinique, die bisher völlig bedeutungslos ist vielleicht die Rolle der Großen übernimmt und die Große wird geschlossen.
00:27:32: Das kann nämlich auch sein!
00:27:34: Aber ja... Die Leute sind gefangen in der Vorstellung.
00:27:41: In Hamburg hat man vor über zwanzig Jahren die Fink genau geschlossen.
00:27:43: das war DIE Geburtsklinik Hamburgs.
00:27:46: Da ist jeder zweite Hamburger in der Finkenau geworden, über sechstausend Geburten damals schon.
00:27:51: Ein Riesenschuppern!
00:27:53: Die ganzen Babybummer sind da alle auf die Wette gekommen.
00:27:56: Diese Klinik hat man einfach geschlossen.
00:27:58: und heute wenn sie fragen kaum einer kennt die Finken auch noch und sie spielt im Endeffekt... Das wurde kompensiert durch andere Kliniken Und ich glaube, so muss man daran gehen.
00:28:09: Viel nüchterne und sagen das lässt sich nicht aufrechterhalten.
00:28:11: wir wollen eine andere Struktur Wir brauchen eine Anbindung von Invisiestationen.
00:28:14: Wir können uns keine singuläre Gewusstheit leisten.
00:28:17: Da würde ich mir... Das können wir nicht!
00:28:19: Wir können nur dafür... Wir können unseren Beitrag leisten und wir können nur versuchen unsere eigenen Mitglieder mitzunehmen die auch sehr stark emotionalisiert sind Die auch um ihre Jobs bangen wo auch Hebammen sind.
00:28:31: die sage ich will aber die Klinik in Klein-Leckersdorf unbedingt so aufrecht erhalten der muss man sagen Was hältst du denn davon, wenn wir in deine Klinik einen kleinen Kleckerstoff näher nach Logan schicken?
00:28:41: Und den können wir uns aber nur leisten, wenn da ausreichend Geburten sind.
00:28:44: Dann sag' uns doch bitte, welche Kliniken wir stattdessen schließen soll damit kleinen Kleckerstoff überlebt.
00:28:48: und diese Diskussion muss geführt werden auf politischer Ebene.
00:28:52: Die wird aber leider nicht geführt sondern sie wird damit geführt dass man den Geld anabtreibt.
00:28:59: Das ist die einfachste Methode politisch am leichtesten durchzusetzen besonders zielgerichtet und steuert, wie ich finde, gesundheitspolitisch nicht gut.
00:29:14: Das habe ich zu lange geredet, sorry.
00:29:18: Alles gut!
00:29:21: War wichtig war gut so und ist ja wirklich auch so.
00:29:23: also... Gut aus der Kategorie berühmte letzte Worte.
00:29:29: Was würden und wollen Sie den Kolleginnen und Kollegen in der Prenatal Medizin und Geburtshilfe noch mitgeben?
00:29:37: für die Zeit, ihre Vorstandschaft.
00:29:39: Was ist gerade wichtig im Fachgebiet essentiell damit es zusammenhält und vorankommt?
00:29:44: Also
00:29:46: professionalisiert euch das ist meine Hauptbotschaft.
00:29:51: also denkt daran dass zu der zur Geburtshilfe auch viele operative Fähigkeiten gehören, dass wir medizinische Kernkompetenzen, also auch internistische Kenntnisse nicht nur chirurgische Kennnissen, sondern auch modernistische Erkenntnisse immer frisch halten müssen, uns weiterbilden müssen.
00:30:10: Wir müssen wissen wie ein Diabetes zu behandeln ist.
00:30:12: wir müssen wissen, wie Luttozutrug zu behandelt ist und wie Autoimmun-Accounts zu behandlen sind.
00:30:18: Ja?
00:30:20: Wir müssen da solide Grundkennnisse haben und immer wieder auffrischen!
00:30:23: Wir müssen uns permanent weiterbildern und diese Fähigkeiten halten und als Mediziner verstehen.
00:30:30: Wir können ganz vieles abgeben an die Hebammen und Ärzte verstehen, die dann für die Situation, wo wir gebraucht werden zur Verfügung stehen und müssen uns ein klein bisschen, das wird ja nämlich automatisch auch diesen Verteilungskampf den wir da permanent getan haben wie was mit die Hebammen oder wie verträngen die Ärzte?
00:30:49: Nein!
00:30:50: Die verteilen nicht.
00:30:51: Die Ärzt werden immer gebraucht.
00:30:52: aber Ärzten müssen sich auch als Ärzter verstehen Und wir sind sozusagen die Meister der Pathologie und müssen die Pathologie beherrschen.
00:30:59: Was ich beobachte war ganz viel dass sie das in letzten Jahren aus dem Blick verloren haben Dass es sich mit viel Physiologie beschäftigen.
00:31:04: Und wir müssen uns mit den echt komplexen Fragestellungen, die wir zu Hauf haben in unserem Fach.
00:31:11: Mit denen müssen wir uns maßgeblich kümmern und wenn wir uns auf sie kümmern, dann haben wir genug im eigenen Stall zu tun.
00:31:20: Wir sind froh, wenn die Hebammen den Rest machen.
00:31:23: Habt keine Angst vor dem Wort Medizin in Geburtsmedizin?
00:31:26: Weil Medizin bedeutet nicht ... irgendwas tut, was nicht da sein muss.
00:31:30: Sondern dass man versteht, was man tut und das begründet tut.
00:31:34: Und es eben wichtig ist, dass wir uns um diese Dinge kümmern auch vielleicht mit dem Ziel sich dann zur Geburt eben um nichts kümmern zu müssen.
00:31:43: Genau!
00:31:45: Schöner Satz.
00:31:46: Deshalb heißt meine Klinik auch Klinikum für Geburtsmedizin
00:31:52: Wunderbar.
00:31:53: Vielen Dank für diesen super informativen und spannenden Austausch.
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