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In unserem Podcast erwarten Sie zwei spannende Formate:

KurzGefasst:
Hier erhalten Sie in wenigen Minuten KI-gestützte, prägnante Zusammenfassungen aktueller medizinischer Studien. Ideal für alle, die schnell und fundiert auf dem neuesten Stand bleiben möchten.

Expertentalk:
In diesem Format sprechen wir mit führenden Fachleuten aus verschiedenen medizinischen Bereichen über relevante Themen, aktuelle Trends und zentrale Herausforderungen. Freuen Sie sich auf fundierte Einblicke und praxisnahe Impulse direkt von Expertinnen und Experten.

Unsere Themenpalette reicht von Allgemeinmedizin, Diabetologie, Kardiologie, Onkologie, Neurologie, Urologie und Gynäkologie bis hin zu Pädiatrie und Dermatologie.

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Neueste Episoden

Migräne zwischen Mythos und Misogynie: Ein Blick in die Geschichte | Prof. Gudrun-Goßrau im Expertentalk

Migräne zwischen Mythos und Misogynie: Ein Blick in die Geschichte | Prof. Gudrun-Goßrau im Expertentalk

‧ 17m 11s

Ein pochender Schmerz, Sehstörungen, Übelkeit und die Unfähigkeit, auch nur kleinste Reize zu ertragen: Für Menschen mit Migräne kann eine Attacke fast unerträglich sein. Bereits in der Antike wurden diese besonderen Kopfschmerzen beschrieben – im Laufe der Geschichte jedoch mit sehr unterschiedlichen Erklärungen und teils fragwürdigen Behandlungsmethoden.In einer neuen Folge des MGB Medizin Podcasts nimmt Medizinjournalistin Julina Pletziger Sie mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Migräne.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Gudrun Goßrau-Solimena, Fachärztin für Neurologie und spezielle Schmerztherapie sowie Generalsekretärin und Pressesprecherin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, spricht sie darüber, wie sich das Verständnis dieser Erkrankung verändert hat.Warum...

KurzGefasst: Gaming und Gehirn - Nicht nur die Spielzeit zählt

KurzGefasst: Gaming und Gehirn - Nicht nur die Spielzeit zählt

‧ 4m 53s

In dieser Folge von „KurzGefasst“ geht es um eine Frage, die viele Eltern und Jugendliche beschäftigt: Beeinträchtigt viel Gaming die Konzentration – oder können Videospiele auch bestimmte Fähigkeiten fördern?

Eine Studie mit mehr als 3.800 Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren zeigt, warum die Antwort nicht einfach Ja oder Nein lautet. Die Forschenden untersuchten sowohl die tägliche Spielzeit als auch Anzeichen problematischen Spielverhaltens und verglichen diese mit Ergebnissen aus Tests zu räumlichem Denken, Schlussfolgern, Gedächtnis, Sprache und Motorik. Im Durchschnitt spielten die Jugendlichen rund 99 Minuten pro Tag.

Dabei zeigte sich ein unterschiedliches Muster: Mehr Spielzeit hing in einigen Bereichen...

KurzGefasst: MLC1-Antikörper – ein neues Zielantigen bei MS-ähnlichen Erkrankungen

KurzGefasst: MLC1-Antikörper – ein neues Zielantigen bei MS-ähnlichen Erkrankungen

‧ 5m 2s

Was jahrzehntelang als Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, entpuppt sich zunehmend als Spektrum verschiedener Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems – und mit jedem neu identifizierten Zielantigen wird die Diagnostik präziser. In dieser Folge von "KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus Science Translational Medicine vor, die das Protein MLC1 als neues Zielantigen bei MS-ähnlichen Erkrankungen identifiziert.

Ausgangspunkt war eine Patientin mit Rückenmarksentzündung, bei der die bekannten Autoantikörper gegen AQP4 oder MOG negativ waren. Das Forschungsteam des LMU Klinikums München fand Antikörper gegen MLC1, ein Protein auf der Oberfläche von Astrozyten. Mit einem neu entwickelten Test wurden diese Antikörper bei vier von etwa...

KurzGefasst: Neurotizismus und Gehirn – die Amygdala-Hypothese widerlegt

KurzGefasst: Neurotizismus und Gehirn – die Amygdala-Hypothese widerlegt

‧ 6m 31s

Wie eng hängt Neurotizismus tatsächlich mit der Amygdala zusammen – und was bedeutet es, wenn eine zentrale neurobiologische Annahme der Emotionsforschung nicht standhält? In dieser Folge von „KurzGefasst“ stellen wir eine aktuelle Studie aus Nature Communications vor, die die verbreitete Vorstellung einer generellen Hyperreaktivität der Amygdala bei Menschen mit hohem Neurotizismus grundlegend infrage stellt.

Grundlage der Untersuchung sind fMRT-Daten von 338 bis 424 Teilnehmenden aus zwei US-Kohorten. Die Forschenden analysierten die Hirnaktivität in zwei etablierten experimentellen Paradigmen: beim Betrachten negativer Szenen sowie beim Sehen ängstlicher oder wütender Gesichter. Die Hypothesen wurden vorab präregistriert, die Daten in Trainings- und Validierungsstichproben aufgeteilt...